Menschen
Sirko Gothe
Wer kennt ihn nicht, Sirko vom Rosenhaus, der aus allem, was andere nicht mehr für tauglich halten, noch ein Gerät herstellt. Bewundert wurde die fortlaufende Weiterentwicklung eines Wagens. Der steht jetzt in der kleinen Scheune neben Sirkos Werkbank.
Seine neueste Errungenschaft ist eine Spüle. Die Spüle lag im Feuerwehrhaus herum, niemand wollte sie, wohl aber Sirko. Er baute einen Kasten aus Holz als Gestell für die Spüle, die er darin befestigte. Ein Problem ist der Wasseranschluss, der wird kurzerhand durch Wasser aus einer Gießkanne ersetzt. Beim Abfluss zeigt sich dann der Profi: Ein aufgeschnittener Fahrradschlauch lenkt das Abwasser vom Abfluss der Spüle in ein Plastikrohr, das im Rasen vergraben wurde und in etlichen Metern Entfernung das Wasser in die Wiese leitet.
So lassen sich gut Gläser und Bierflaschen reinigen, ohne ins Haus gehen zu müssen.
Wir sind gespannt, was Sirko als Nächstes entwickelt, sicher sind dabei auch Frühstücksbrettchen, die gegen Bezahlung zu haben sind.
Text: Jürgen Bereiter-Hahn
In Leichter Sprache
Sirko aus dem Rosenhaus hat wieder gebastelt.
Diesmal eine Spüle.
Diese stammt aus dem Feuerwehr-Haus.
Dort wollte sie keiner.
Sirko baute sie um und machte sie viel besser.
