Feste und Erlebnisse
Gruppenurlaub Echohaus und Halmhaus
oder wie man besondere Erinnerungen schafft
Nach intensiver Vorbereitung und voller Vorfreude ging es am Samstagvormittag, den 19. August, in Richtung Groß Markow im Landkreis Rostock.
Mit zwei Kleinbussen und zwei Pkws brachten wir die Strecke von knapp 500 km in sieben Stunden mühselig und geprägt von zähfließendem Verkehr hinter uns. Angekommen in dem wunderschönen, großen Gutshaus, das über eine tolle antike Ausstattung, einen großen Park und diverse Beschäftigungsmöglichkeiten (Pool, Sauna, Whirlpool, Tischtennis, Darts, Billard, Tischkicker) verfügt, ging es an die Zimmeraufteilung. Die dreizehn Bewohner, fünf Mitarbeiter und ein Hund konnten sich auf insgesamt 36 Betten, teilweise Himmelbetten, in liebevoll eingerichteten Zimmern über zwei Etagen verteilen. Platz hatten wir also genug!
Am Sonntag starteten wir dann so richtig in den Urlaubsmodus und fanden über unseren gesamten Aufenthalt ein gutes Gleichgewicht zwischen Aktivitäten und Entspannung. Wir verbrachten Zeit in unserer Herberge, chillten im Park, taten etwas für unsere Fitness und spielten Federball, gingen schwimmen, lieferten uns Duelle an der Tischtennisplatte oder unternahmen diverse Ausflüge.
Ewig im Gedächtnis wird uns die Draisinenfahrt am Montag bei 30 Grad im Schatten bleiben. Mit fünf Draisinen, die mit jeweils zwei Fahrrädern bestückt waren und durch Treten in die Pedale fortbewegt werden mussten, legten wir bis zum Ende des Tages, etwas unfreiwillig, ca. 24 km zurück. Auf der Suche nach dem perfekten Rastplatz entfernten wir uns immer weiter von unserem Start- und Zielpunkt. Nach zwei Stunden Fahrt entschieden wir uns, ohne den perfekten Rastplatz gefunden zu haben, umzudrehen. Dafür waren starke Männer gefragt, da die Draisinen aus den Schienen gehoben, gedreht und wieder aufgesetzt werden mussten. Die Rückfahrt war dann geprägt von gefühlt stetig 10 % Steigung, Gegenwind und 50 Grad Hitze … Nach vier Stunden hatten wir es unter größter Anstrengung, mehr oder weniger wohlbehalten, geschafft, unseren Zielort zu erreichen. Nun konnten sich unsere schmerzenden Körperteile erholen.
Die restliche Urlaubswoche ließen wir es dann etwas weniger anstrengend angehen. So besuchten wir den Affenwald in Malchow, machten eine Barkassen-Rundfahrt auf dem Teterower See, waren baden am Kummerower See, gingen spazieren oder erfreuten uns an Sport und Spiel in unserer Unterkunft.
Am achten Tag ging es, gesättigt von tollen Erlebnissen, erholt, aber auch erschöpft (das Personal mehr als die Bewohner), wieder in Richtung Heimat. Nach einer erneuten langen und anstrengenden Fahrt kamen wir am zeitigen Abend wohlbehalten in Wickersdorf an und konnten von da an von unserem Erlebten zehren.
Ich danke meinen Kollegen und unseren Bewohnern, die diesen Aufenthalt, der geprägt war von Zusammenhalt, Harmonie und Hilfsbereitschaft, zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Text: Nadja Zahn
In Leichter Sprache
Am 19. August fuhren wir nach Groß Markow im Landkreis Rostock.
Wir waren voller Vorfreude.
Wir sind im wunderschönen Guts-Haus angekommen.
Wir haben uns gut erholt.
Wir verbrachten Zeit in unserer Herberge und chillten im Park.
Wir haben Federball gespielt, sind schwimmen gegangen und haben an der Tischtennis-Platte gegeneinander gespielt.
Wir werden uns immer an die Fahrt mit den Schienen-Fahrrädern am Montag bei 30 Grad im Schatten erinnern.
Wir sind ungefähr 24 km gefahren.
Wir haben uns etwas verfahren.
Wir sind nach vier Stunden erschöpft, aber glücklich angekommen.
- Wir haben den Affen-Wald in Malchow besucht.
- Wir haben eine Rundfahrt auf einem See gemacht.
- Wir waren baden an einem See.
- Wir haben Spaziergänge gemacht.
Wir sind am achten Tag wieder nach Hause gefahren.
