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Menschen

Der mutige Weg ins Unbekannte

Seite 31 im Heft 2 Minuten Lesezeit

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Maximilian

Hi, ich bin Maximilian, komme aus Meiningen und bin am 23. Mai 2003 geboren. Ende 2022 bin ich nach Wickersdorf gezogen. Ich wohne in meinem Lieblingshaus, dem Halmhaus, wo ich mich richtig wohlfühle.

Als Kind hatte ich es nicht leicht gehabt, war oft im Krankenhaus, und meine Mutter dachte, dass ich es nicht schaffen würde. Auch als Jugendlicher war ich oft in der Klinik, habe viele Operationen über mich ergehen lassen und in der Schule viel gefehlt.

Doch wie durch ein Wunder und mit viel Mühe meiner Mutter geht es mir heute richtig gut und ich bin froh, hier bei euch zu sein.

Susi

Hallo, ich bin Susi, bin 21 Jahre alt und komme aus Eschwege. Zu Hause habe ich einen Hund, eine Katze und ein Pferd. Unser Pferd Walter steht auf einem Pferdehof. Dort fahre ich oft mit dem Fahrrad hin, putze es, sattele es und gehe reiten. Auf dem Pferd fühle ich mich groß und mutig.

Seit 2022 wohne ich im Morgensternhaus. Ich verstehe mich gut mit allen meinen Mitbewohnern. Mein Freund wohnt auch im Morgensternhaus. Bei schönem Wetter sind wir viel draußen unterwegs. Wir gehen gern wandern oder spielen Tischtennis. Wenn das Wetter nicht so schön ist, spiele oder bastele ich gern etwas mit meinen Mitbewohnern.

Das Praktikum

Maximilian Herbrig und Susanne Kullack sind derzeit im Berufsbildungsbereich (BBB) der Stiftung Lebensgemeinschaft Wickersdorf. Während eines zweiwöchigen Praktikums konnten unsere beiden Teilnehmer im CAP-Markt in Rudolstadt die Aufgabenbereiche in einem Supermarkt austesten. Wir danken allen Beteiligten für diese Erfahrungsmöglichkeit und dem CAP-Markt in der Marktstraße in Rudolstadt für die gute Zusammenarbeit!

Abschließend beantworten Susi und Maximilian ein paar Fragen zu ihrem Praktikum:

Wie war das Praktikum für dich? Susi: „Gut und anstrengend.“ Max: „Das Praktikum war gut.“

Wie war die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen? Susi: „Mit manchen gut und mit manchen nicht.“ Max: „Ich kann mich nicht darüber beschweren. Die Zusammenarbeit war spitze.“

Wie hast du dich am Ende des Praktikums gefühlt? Susi: „Es war richtig schön, wieder in Wickersdorf zurück zu sein.“ Max: „Körperlich war ich erschöpft, aber ich war stolz, es geschafft zu haben.“

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