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Aus der Gemeinschaft

Bericht vom Angehörigentreffen

Von Elke Wendler, Martin Pietraß Seite 34 im Heft 5 Minuten Lesezeit

Das letzte Angehörigentreffen fand am 3. Februar 2024 in der Cafeteria der Lebensgemeinschaft (LG) Wickersdorf statt. Der Termin war schon im Veranstaltungskalender der letzten Glocke (Ausgabe 2/2023, Seite 33) bekannt gegeben worden. Die Teilnehmerzahl war jedoch nicht so hoch wie im Jahr zuvor. Ganz offensichtlich hatten wir Organisatoren die Wirkung der langfristigen Information überschätzt, und die – krankheitsbedingt – kurzfristig elektronisch versendeten Einladungen haben nicht alle erreicht. Aber wir lernen daraus – beim nächsten Mal erhalten wieder alle rechtzeitig eine schriftliche Einladung! Für die Anwesenden war es wie immer ein gutes Treffen. Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LG, die uns die Cafeteria zur Verfügung gestellt und vorbereitet sowie für die gute Verpflegung gesorgt haben!

Zunächst bedankten sich die Angehörigen bei Prof. Dr. Jürgen Bereiter-Hahn mit einem kleinen Präsent für seinen unermüdlichen Einsatz für das Projekt Wohn-Betreuungs-Pflege-Gemeinschaft, in dem es um den Bau eines entsprechenden Gebäudes geht – Ihnen allen gut bekannt als Projekt Wido 34. Trotz der großen Entfernung zu seinem Heimatort hat er an zahlreichen Gesprächen mit den verantwortlichen Verwaltungsgremien teilgenommen und damit die Leitung der LG tatkräftig unterstützt. Mehr zum aktuellen Stand des Projektes finden Sie in dieser Ausgabe.

Wie beim Treffen vor einem Jahr stand auch diesmal wieder die Bewegungsförderung an erster Stelle. Es ist uns wichtig, dass diese von allen – den Angestellten und den Betreuten – als allgemeines, den gesamten Alltag durchziehendes Ziel begriffen wird. Weil es allen guttut! Hier geht unser Dank an Robert Hornung, der sein Versprechen vom letzten Treffen erfolgreich in die Tat umgesetzt und kostenfreie Bewegungskurse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der LG durchgeführt hat.

Ein weiterer Baustein der Bewegungsförderung sollte die Pausengymnastik sein, auch wenn wir uns darüber einig waren, dass diese allein kein Allheilmittel ist. Ein Platz für erste Startversuche war schon gefunden und der Förderkreis hat die Finanzierung eines TV-Gerätes zugesagt, auf welchem Bewegungsabläufe als Anregung zum „Nachturnen“ abgespielt werden könnten. Dass es noch nicht so weit gekommen ist, wurde mit dem fehlenden bzw. nicht ausreichenden lokalen WLAN begründet. Auf jeden Fall bleiben wir an der Sache dran, und kleine Videosequenzen könnte man auch ohne WLAN über eine externe Festplatte in das TV-Gerät einspeisen. Weiterhin wurde im Gespräch hervorgehoben, dass nicht nur Sport, sondern auch Tanzen eine nutz- und freudebringende Bewegungsform ist, für die alle wohl leichter zu motivieren sind. Das sollte bei der Auswahl geeigneter Anregungen berücksichtigt werden.

Wickersdorf ist ein ruhiger und sicherer Ort für unsere Betreuten. Aber es ist auch wichtig und wohltuend für sie, wenn sie ab und zu andere Bilder sehen. Deshalb sind uns Tagesausflüge sowie Urlaubsfahrten so wichtig. Aus vielen Häusern gibt es bereits positive Signale bzw. konkrete Pläne für den diesjährigen Urlaub. Dafür möchten wir uns bei den entsprechenden Hausleitungen und -teams schon jetzt ganz herzlich bedanken! Welche Häuser das sind? Liebe Angehörige, sprechen Sie mit den Verantwortlichen im Umfeld Ihrer Betreuten! Fragen Sie nach möglichen Problemen oder Hindernissen! Vielleicht können wir Angehörige und Fördereinrichtungsmitglieder etwas beitragen, um Hindernisse abzubauen!?

Die letzte Danksagung dieses Beitrages gilt den Hausleiterinnen Juliane Scheiding und Nadja Zahn sowie Haiko Jakob, die sich als Vertreter der LG im letzten Teil des Angehörigentreffens unseren Fragen stellten und über Erfahrungen berichteten. So konnten wir hören, wie das Fitness-Zentrum genutzt wird, welche Freiwilligen in der LG mitwirken, wie die Regelungen von Arztbesuchen sind und vieles mehr.

Abschließend noch ein Wort in eigener Sache: Sollten wir das Angehörigentreffen nicht zu einem Angehörigentag erweitern? Wie es früher schon üblich war, kann dann ein thematischer Vortrag die Diskussion bereichern. Am Nachmittag – nach dem gemeinsamen Mittagessen – können sich die Angehörigen in den Wohngruppen treffen, um sich untereinander kennenzulernen oder noch besser kennenzulernen. Dies bietet Raum, konkrete Fragen des jeweiligen Hauses zu beraten und auch Unterstützung für hausinterne Aktivitäten zu besprechen. Schön wäre es weiterhin, diesen Angehörigentag mit einem mehr oder weniger regelmäßigen Termin noch fester im Jahresablauf zu verankern.

Was halten Sie davon? Wir freuen uns darauf, Ihre Anregungen und Meinungen zu hören! Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an! Die Kontaktdaten finden Sie immer auf der dritten Umschlagseite einer Ausgabe der Glocke.

Text: Elke Wendler, Martin Pietraß

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